Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Ich stelle keine Diagnosen und verschreibe keine Medikamente – bei akuten Symptomen wie Fieber, Erbrechen, blutigem Durchfall, Apathie oder Krampfanfällen gehen Sie bitte immer zuerst zum Tierarzt!
- Die Ernährungstherapie ist eine begleitende Maßnahme – idealerweise arbeite ich eng mit Ihrem Tierarzt zusammen.
- Für komplexe Fälle (Darmsanierung, CNI, PLE) sind aktuelle Blut- und Kotbefunde notwendig.
Variante A (mit Erstgespräch): Sie buchen ein 10-minütiges Gespräch zur Erstberatung (10 €). Danach erhalten Sie einen ausführlichen Fragebogen zu Ihrem Hund. Anhand der empfohlenen Leistung, die wir im Anschluss an den Fragebogen klären, erstelle ich einen ausführlichen Plan, den Sie etwa 3 bis 7 Tage nach dem Erstgespräch erhalten (in akuten Fällen natürlich eher). Wir besprechen das Ergebnis und nach etwa 4 Wochen gibt es ein Follow-up.
Variante B (ohne Erstgespräch): Sie beantworten direkt den Fragebogen und bestellen meine Leistung, zahlen per Vorkasse und ich lege los.
Je nach Aufwand der Beantwortung muss ich Rückfragen in Rechnung stellen. Dazu wird mein Aufwand pauschal mit 60,- Euro / h im Minutentakt abgerechnet. Kurze Klärungen sind in der Regel im Beratungspreis enthalten.
Ein aktuelles Blutbild und ein Organprofil (Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse) sowie die Werte Vitamin B12, Folsäure, ggf. CRP und auch nachgewiesene Allergien oder Unverträglichkeiten sind immer notwendig bei vorliegenden Erkrankungen. Sie bilden die Basis für meine Ernährungsberatung.
Ein Kotprofil von vorzugsweise LABOKLIN (durch Ihren Tierarzt) oder Enterosan (durch mich) – u. a. pH-Wert, Dysbiose Index, Calprotectin, Zonulin – wäre super.
Bei gesunden Hunden, die z. B. auf ein anderes Futter umgestellt werden sollen, ist das in der Regel nicht notwendig. Das würden wir im Erstgespräch klären.
Nein, die Beratung kann ausschließlich telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Es ist natürlich immer schön, seine Kunden auch persönlich kennenzulernen. Für einen Hausbesuch stelle ich die Anfahrt mit 0,30 Euro / km in Rechnung.
Das hängt davon ab, welche Leistung Sie in Anspruch nehmen wollen (siehe Frage 6). Mein Honorar beträgt pauschal 60,- Euro / h.
- Erstberatung: 10 € - Telefonisch ca. 10 Minuten (wir klären, welche Leistung für Ihren Hund sinnvoll wäre).
- Futter-Check: 49 € – schnelle Analyse des Anamnesebogens und des aktuellen Futters, erste Empfehlungen (kein schriftlicher Plan).
- Standard-Beratung: 89 € – Analyse Anamnesebogen, Futterumstellung, schriftlicher Plan.
- Spezial-Beratung: 129 € – Analyse Anamnesebogen, Analyse letztes Blutbild, ggf. Analyse Kotprofil, detaillierter schriftlicher Plan.
- Intensiv-Beratung: 218 € – beinhaltet die Leistungen von "Standard" und "Spezial"; 4 Wochen Begleitung, 2 wöchentliche Follow-Ups telefonisch oder per E-Mail (15–20 Minuten).
- Darmsanierung: 390 € – Analyse Anamnesebogen, Analyse Blutbild, Analyse Kotprofil, 12 Wochen Begleitung, 2 Telefonate im Monat à 30 Minuten, unbegrenztes Follow-Up per E-Mail/WhatsApp, 2 Plananpassungen.
- Abrechnung nach Aufwand: 60 € / h.
- Alle Leistungen können einfach in unserem Buchungssystem gebucht werden.
Die Rechnung wird im Voraus gestellt. Nach Zahlungseingang beginne ich mit der Ausarbeitung der Ernährungsberatung.
Vorkasse durch Überweisung (auf der Rechnung angegeben).
Siehe Frage 2 (Rückfragen) und Frage 6 (Leistungen).
Unter einer Darmsanierung verstehe ich die Wiederherstellung eines funktionierenden Darms und Einbezug einer Futterumstellung, der Ausleitung & Entgiftung, der Schleimhauttherapie und dem Aufbau und Erhalt des Mikrobioms im Darm. Angezeigt ist diese bei wiederkehrenden Durchfällen, Gewichtsverlust, wiederkehrenden systemischen Entzündungen und Unverträglichkeiten etc.
Wichtig: Eine Darmsanierung wird nur bei begründetem Verdacht durchgeführt, nicht auf Wunsch oder vorsorglich.
Die Ursache des Eiweißverlusts (eklatanter Albuminmangel) muss zunächst tierärztlich abgeklärt werden. Bei etwa 70 % der Fälle von Proteinverlustsyndrom ist die Ursache eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. Bei diesen Fällen kann ich durch eine Ernährungsumstellung und Darmsanierung helfen.
Bei anderen Ursachen (Erweiterung der Lymphgefäße, Darmlymphome oder andere Tumore) kann ich mit einer Ernährungsumstellung bestenfalls unterstützen.
Ja. Die Ernährung ist der Grundpfeiler in der Therapie dieser Erkrankungen.
Die Art der Fütterung ist eine individuelle Angelegenheit und sollte zu Ihrem Hund passen. Eine pauschale Empfehlung oder Antwort gibt es von mir nicht.
Ein Junghund ist ein Hund im Alter von 3–12 Monaten. Ja, ich berate auch bei der Fütterung in diesem Alter und bei Senioren.
Das Seniorenalter ist abhängig von Rasse und Größe. Das Eintrittsalter zum "Senior" variiert sehr stark. Grundsätzlich spricht man von einem Senior, sobald das letzte Viertel der voraussichtlichen Lebenszeit eintritt:
- Sehr große Rassen (z. B. Deutsche Dogge, Bernhardiner): ab 5–6 Jahren
- Große Rassen (z. B. Labrador, Schäferhund): ab 6–7 Jahren
- Mittelgroße Rassen (z. B. Border Collie, Beagle): ab 7–8 Jahren
- Kleine Rassen (z. B. Jack Russel, Dackel): ab 8–10 Jahren
- Zwergrassen (z. B. Chihuahua, Yorkshire Terrier): oft erst ab 9–11 Jahren
Beide Fälle sollten zunächst organisch beim Tierarzt abgeklärt werden. Liegt eine gestörte Organfunktion oder ein Befall von Parasiten vor, berate ich befundbasiert.
Bitte zum Tierarzt gehen und organische Ursachen ausschließen (Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Nierenfunktion). Danach können Sie sich mit einem Befund gerne wieder an mich wenden.
Ja. Ich stelle keine Diagnosen, verschreibe keine Medikamente und behandle keine Krankheiten. Die Therapie und der Befund des Tierarztes wird allerdings in meine Beratung mit einbezogen. Bestenfalls arbeite ich eng mit Ihrem Tierarzt zusammen.
Bei akuten Symptomen (z. B. Fieber, Erbrechen, blutiger Durchfall, Apathie, Krampfanfälle) gehen Sie bitte immer zuerst zum Tierarzt!
Haben Sie eine Frage, die nicht auf dieser Liste steht? Kontaktieren Sie mich gerne direkt.
